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GR�SSE, FORM UND LEBEN (II)


GRÖSSE, FORM UND LEBEN (II)
GRÖSSE, FORM UND LEBEN (II)

Die Menschen führen ihren Erfolg ausschließlich auf ihre Intelligenz zurück, vergessen dabei aber meist einen anderen entscheidenden Faktor: ihre Größe. Die Welt der kleinen Tiere ist jedoch voller faszinierender Überraschungen. Manche davon haben gerade mit deren geringer Größe und außerordentlicher Formenvielfalt zu tun.


- Insekten : die wahren Meister der Evolution
- Heute sind 800.000 Insektenarten bekannt. Ihre tatsächliche Zahl wird jedoch auf über zwei Millionen geschätzt.
- Trotz ihrer winzigen Größe ist es den Insekten gelungen, mit Ausnahme der Meere praktisch alle Regionen der Erde zu bevölkern.
- Was geschähe denn, wenn eines dieser kleinen Tiere bis zur Größe eines durchschnittlichen Säugetiers heranwachsen würde?
- Vor-und Nachteile der geringen Grösse
- Insekten: was einem zuerst auffällt, ist ihre geringe Größe
- Es stimmt ja, dass im Regenwald von Borneo eine Stabheuschrecke lebt, die mehr als einen halben Meter lang werden kann.
- Der Goliathkäfer in den afrikanischen Tropen kann bis zu 100 Gramm wiegen, was bei dieser Tierart einen wirklichen Rekord darstellt.
- Insekten haben ein steifes Exoskelett, das sie zwar vor Gefahren schützt, aber auch ihre Wachstum begrenzt.
- Insekten haben keine Lungen
- Neben ihrer Größe überraschen Insekten auch durch ihre Formenvielfalt. Einmal durchlaufen sie eine Metamorphose, die das Tier umfassend verändert, wenn es sich vom Larvenstadium zum adulten Tier wandelt.
- Eine einfache Ameise kann ein Gewicht vom Fünfzigfachen ihres Körpergewichts tragen.
- Ein Thermitenbau kann bis zu acht Meter hoch werden.
- Die im Süßwasser lebenden Protozoen, die Algen des Meeresplanktons oder die winzigen Bakterien, die fast alle Bereiche besiedeln, gehören einer Welt an, in der die Schwerkraft verschwunden ist. Stattdessen gelten hier die Gesetze der elektromagnetischen Kräfte.
- Panzer und Hohle Röhren
- Alle Arthropoden sind einschließlich der Insekten knochenlos, verfügen jedoch über ein Exoskelett. Eine Art steifen Panzer, der den Körper des Tieres umhüllt. Dadurch wird auch übermäßiges Schwitzen vermieden, was angesichts ihrer Größe zu starkem Flüssigkeitsverlust führen könnte.
- Diese Schale der Arthropoden ist aber nur bis zu einer gewissen Größe wirksam. Mit zunehmendem Wachstum erhöhen sich die innen auftretenden Spannungen exponentiell. Warauf ist das nun zurückzuführen? Die Erklärung hat wieder einmal mit der Physik zu tun . Dort erfahren wir, dass jeder Hohlkörper wie etwa ein Zylinder mit zunehmender Größe immer schwächer wird.
- Das Königreich der Verwandlungskünstler
- Wenn auch die Größe der wirbellosen Landtiere an schwer zu überwindende physikalische Grenzen stößt, scheint doch die Formenvielfalt, die sie aufweisen, grenzenlos zu sein.
- Auch in diesem Kapitel des Buches des Lebens spielen Insekten eine herausragende Rolle.
- Die Mehrzahl von ihnen ändert im Laufe ihres Lebens wenigstens einmal ihr Aussehen.
- Neben dem Geschenk der Metamorphose hat die Evolution vielen Insekten aber augenscheinlich wunderliche Formen gegeben, die jedoch das Geheimnis ihres Überlebens ausmachen.
- Durch ihre Tarnfähigkeit und den Umstand, dass sie stundenlang unbewegt warten können, kann es sein, dasss sie völlig übersehen werden.
- Wenn der Schein Täuscht
- Manche Fliegen haben ihr Aussehen so geändert, dass sie nun einer bestimmten Wespenart ähneln und so gefährlich aussehen.
- Auch bei Fischen gibt es erstaunliche Fälle für Täuschungsfähigkeit.
- Der mit den Seepferdchen verwandte Große Fetzenfisch an der australischen Küste etwa hat seine Form abgeflacht und seine Haut verlängert, dass er nun wie eine Alge aussieht. Wenn er zwischen echten Algen schwimmt, bleibt er von seinen Feinden unbemerkt.
- Manche Pflanzen in der südafrikanischen Wüste haben eine Form und Farbe ausgebildet, mit der sie den umliegenden Steinen ähneln. Damit vermeiden sie, von Tieren gefunden und gefressen zu werden.
- Vielleicht wurden kleinere Tiere von der Evolution mit einfacheren Reparatursystemen ausgestattet, weil ihr Leben kürzer ist.
- Die Geschichte des Lebens zeigt uns, dass die Arten geringer Größe ganz hervorragende Überlebenskünstler sind.

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